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Weihnachtsmann gesichtet!


Bild zur Meldung: Der Weihnachtsmann in Mankmoos



Was war die Aufregung groß, als am 10. Dezember 2022 eine Pferdekutsche um die Dorfecke bog. In ihrem Gefolge ein ganzer Tross von lichtgeschmückten Feuerwehrfahrzeugen. Und alle wurden schon erwartet, vor allem von den Kindern des Dorfes. Wussten sie doch, dass der Weihnachtsmann in der Kutsche saß.

Weihnachtsmann Reinhard Schnabel machte sich dank der Organisation von Elmar Pingel und Doreen Kloss in Zusammenarbeit mit der Wariner FFW im zweiten Jahr auf eine Tour durch Warin und Umland. Gestartet wurde in Pennewitt. Hier ist auch die Pferdekutsche mit Kutscher Paul Rath zu Hause, in die der Weihnachtsmann zusammen mit seinen Helfern Rentier Ines Untrieser und Engel Lisa-Marie Kloss einstieg. Als der Tross auf dem Pennewitter Dorfanger anlangte, war der Weihnachtsmann doch sehr erstaunt, wie wenig Eltern und Kinder im Vergleich zum letzten Jahr hier auf ihn warteten. „Ja“, meinte Kristin Frey, die Mama von Marta (6) und Mara (9), „wir haben eigentlich im Dorf etwa 26 Kinder. Heute sind wohl ungefähr zehn gekommen. Die anderen liegen alle im Bett. Uns hat die Grippewelle voll erwischt. Meine Tochter Marta lag eigentlich ebenfalls mit Fieber im Bett, aber sie wollte doch unbedingt heute zum Weihnachtsmann.“ So holten sich also überglücklich die kleine Marta, wie auch ihre Schwester Mara und die vierjährigen Kinder Arthur, Mattis und Hilda sowie Leonie (10) und Paul (12) und weitere ihre Geschenke vom Weihnachtsmann ab. Der hatte sich dieses Jahr extra einen Stuhl mitgebracht, um mit den Kindern auf Augenhöhe reden zu können. Die Eltern waren begeistert. „Die Aktion ist so super. Man kommt richtig in Weihnachtsstimmung“, meinte Denise Rosenow. Immer wieder wurde auch die „Echtheit des Weihnachtsmanns“ gelobt, sprich seinen tollen Bart.

Reinhard Schnabel lebt seit 2013 in Neukloster. „Als einmal eine Kitagruppe mit Bollerwagen an uns vorbeizog und die Kinder plötzlich riefen „Da ist ja der Weihnachtsmann!“, was meine Frau auch noch bestätigte, obwohl mein Bart da noch kurz war, da beschloss ich, mir ein Kostüm zu kaufen“, erzählte Reinhard Schnabel. „Das fand ich in Hamburg. Während alle da Halloweensachen kauften, fragte ich als einziger nach einem Weihnachtsmannkostüm. Dann habe ich den Bart wachsen lassen und seit fünf, sechs Jahren bin ich nun in Kitas, Altenpflegeheimen und privat als Weihnachtsmann unterwegs.“

In ähnlicher Weise wie in Pennewitt lief sein Auftritt dann auch in Mankmoos und in Klein Labenz ab. Kyara (7) und ihr Bruder Justin (14) waren in Mankmoos zuerst auf dem Dorfplatz. Justin allerdings zierte sich sehr, zum Weihnachtsmann zu gehen. Fand er sich doch schon zu alt dafür. Doch die tollen Geschenke, die da verteilt wurden, lockten schließlich. Die kleine Amelie (6) hatte viele Wünsche an den Weihnachtsmann: „Ich möchte gern ein echtes Pferd und einen Hund und eine Katze!“ „Sie reitet bereits und will später mal Reitlehrerin werden“, ergänzte die Mama. In Klein Labenz waren alle sehr mutig, sogar die zweijährige Tete. Mama Dorina meinte: „Da wir an Heiligabend keinen Weihnachtsmann zu Hause haben werden, finde ich es so schön, dass Tete ihn heute hier kennenlernen kann.“ Während es die Kleine dann zum Pferdestreicheln zog, wagten sich Ole (6), Mira (4), Louis (9) und weitere Kinder zum Weißbart, nur Lenni hat zunächst große Probleme. Er klammert sich an seinen Nachbarn, den Feuerwehrmann Steffen Holz. Doch plötzlich kuschelte sich Lenni sogar an den Weihnachtsmann.

Dadurch, dass der Weihnachtsmann aufgrund der wenigen Kinder in Pennewitt schnell fertig war, geriet der Zeitplan aus den Fugen. War der Tross in Mankmoos bereits eine halbe Stunde zu früh, waren es in Klein Labenz und zum Schluss in Warin bereits eine dreiviertel bis eine Stunde, die bei der Kälte überbrückt werden mussten. Glücklicherweise hatten die Organisatoren heißen Kaffee und Glühwein für alle im Gepäck. In Pennewitt boten die Eltern sogar Kinderpunsch an. Letztlich schlug Wehrführer Torsten Ries vor, noch einige Umwege durch Warin zu fahren. Das wurde dann auch umgesetzt. In der Zwischenzeit waren weitere Feuerwehrkameraden dabei, gleich neben dem großen Weihnachtsbaum vor dem Rathaus Würstchen zu grillen und weiteren Glühwein aufzuwärmen. Mit der Zeit fanden sich viele Wariner ein, die gern dieses Angebot annahmen. Als der Weihnachtsmann endlich eintraf, konzentrierten sich alle auf ihn, denn es wurden noch einmal viele Geschenke verteilt. Aber auch hier gab es zunächst einen kleinen Angsthasen. Der fünfjährige Kalle versteckte sich zunächst im großen Weihnachtsbaum. Wollte er doch partout kein Foto mit dem Weihnachtsmann machen lassen. Dabei war er sogar wie ein richtiger Zuckerbäcker angezogen. Mit einem kleinen Trick kam Papa Hannes Krüger aus Warkstorf bei Wismar dann aber doch zum gewünschten Foto und zum Schluss meinte er: „Das ist so eine tolle Aktion, auch dass die vielen Feuerwehrautos so toll geschmückt dabei sind.“

Die gesamte Weihnachtsmanntour endete schließlich mit einem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen vor dem Rathaus.

K. Erz

 

 

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