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Neuigkeiten23.01.2010 Einsatzübung "Eisrettung"Um Punkt 10:01 Uhr ertönten am 23.01.10 die Sirenen in der Stadt Warin und die Kameraden wurden durch den Alarm ihrer FME´s aus ihrem Tagesablauf gerissen. Der Wehrführer Timo Untrieser und sein Stellvertreter Stephan Buchs ließen den Alarm im Rahmen einer Übung durch die Leitstelle Westmecklenburg auslösen. Auf Grund der seit Weihnachten anhaltenden tiefen Temperaturen entschlossen sie sich kurzfristig eine Eisrettung zu simulieren. Da dieses Einsatzszenario eher selten vorkommt war es nicht nur sehr interessant für die beiden Wehrführer, sondern auch dringend notwendig solch einen Einsatz mal zu proben.
Auf der Anfahrt hofften wahrscheinlich einige das es nur eine Übung ist aber bis zum Eintreffen ging Niemand davon aus. Angekommen am Einsatzort wurden 2 Steckleiterteile vom HLF entnommen und diese, sowie 2 Einsatzkräfte mit Feuerwehrleinen gesichert. Kurz darauf begaben sich die Retter mit kleinen Schritten und um ihr Gewicht zu verlagern auf den Leiterteilen liegend langsam zu der eingebrochenen Person. (Um den Einsatz so real wie möglich zu simulieren wurde ein ca. 1m mal 1,30m großes Loch ins Eis gesägt und eine alte Puppe wurde mit einer Schwimmweste unter der Jacke ins kalte Wasser gelegt).
Dann wurde die Person unter hoher Kraftanstrengung auf ein Leiterteil gezogen und zusammen mit dem Kameraden von den absichernden Einsatzkräften an Land gezogen.
Dort wurde sie sofort in eine Isodecke gewickelt und in ein Einsatzfahrzeug mit Standheizung gelegt. (Da kein RTW am Einsatzort war entschieden sich die Einsatzkräfte völlig richtig, dass sie kurzerhand den VRW nutzten um die Person aufzuwärmen.
Nach ca. 25 min. konnten sich die Kameraden wieder auf den Weg ins Gerätehaus machen. Dort wurde eine kurze Auswertung durchgeführt bei der die beiden Wehrführer feststellten das sie sich auf das Können und die gute Ausbildung in den letzten Jahren wirklich verlassen können. Da die Übung nur kleine, belanglose Fehler aufzeigte war sie ein voller Erfolg und die teilnehmenden Kameraden konnten zurecht zufrieden mit ihrer Leistung sein. Die FFw Warin rückte mit dem HLF 20/16, dem VRW und 15 Kameraden aus. Stephan Buchs Kommentare (0)Es sind keine Kommentare vorhanden.
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Beim Eintreffen der Kameraden am Gerätehaus wurden sie mit Nachdruck auf die Einsatzart hingewiesen und somit konnte das erste Fahrzeug schon 2 Min. und 43 Sekunden nach dem Alarm das Gerätehaus vollbesetzt verlassen und sich zur Unfallstelle begeben. Anders als beispielsweise bei Ölspuren oder Sturmschäden kommt es bei solchen Einsätzen wirklich auf jede Sekunde an.



