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Hilfeleistung, 30.01.2010 08:49

Tragehilfe - RTW

Als an diesem äußerst schneereichen Samstagmorgen die Sirenen in der Stadt Warin heulten, rechnete man mit dem Schlimmsten.

Da es seit dem späten Freitagnachmittag ununterbrochen geschneit hatte und der Wind über Nacht noch etwas zugenommen hatte, bereitete den Kameraden bereits die Anfahrt zum Gerätehaus erhebliche Probleme. Sämtliche Straßen waren in ca. 40cm tiefen Schnee versunken, in Schneewehen auch mehr, selbst die Räumfahrzeuge hatten Schwierigkeiten die Straße vom Schnee zu befreien.

Nichts desto trotz mussten die Kameradinnen und Kameraden ihrer Pflicht nachkommen. Im Gerätehaus angekommen stellte man dann fest, dass es in die Ortslage Klein Labenz gehen sollte, hier wartete bereits der RTW auf die Unterstützung der Feuerwehr Warin.

RTW und NEF im Schnee RTW und NEF im Schnee

Aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen entschied man für den schlimmsten Fall, dass ein Fahrzeug stecken bleiben würde oder das man eventuell schieben müsste, gerüstet zu seinen und fuhr mit allen Anwesenden 20 Kameraden und dem TLF 16/25, HLF 20/16 und dem VRW zum Einsatzort.


Beschreibung des Bildes Beschreibung des Bildes

Hier angekommen wartete bereits ein NEF und ein RTW, da die Straße, in der der Patient war, nicht geräumt war, konnten sie nicht mit ihren Fahrzeugen an die Einsatzstelle fahren.
So blieben es ca. 400m zu Fuß durch den 40cm hohen Schnee, hier kamen dann die Kameradinnen und Kameraden der FF Warin zum Einsatz, man half den Patienten von der Einsatzstelle zum RTW, sowie das medizinische Gerät zu transportieren.


Nach dem man den Patienten dann endgültig an den Rettungsdienst übergeben konnte, fuhr man mit dem TLF 16/25 vor dem RTW - falls dieser stecken bleiben würde und man ihn ziehen müsste- und dem Rest zurück nach Warin, begleitete allerdings den RTW noch bis auf die B192, denn diese war die erste halbwegs geräumte Straße, sodass man ab hier sagen konnte der RTW kommt allein heil ins nächste Krankenhaus nach Wismar.

Nach gut einer Stunde waren die Kameradinnen und Kameraden der FF Warin wieder im Gerätehaus zurück und konnten sich dann bei einem Kaffee und belegten Schnitten – welche eigentlich für den Empfang des Bürgermeister, der aufgrund der Wetterlage abgesagt wurde, waren – aufwärmen.

Zu diesem Einsatz rückte man, wie bereits erwähnt mit dem TLF 16/25, dem HLF 20/16 und dem VRW sowie 20 Kameraden aus

Torsten Ries

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