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Die Geschichte der Feuerwehr WarinEiner für alle – alle für einen (Bilder folgen) Warin gehört zu den kleinen Städten des Landes Mecklenburg Vorpommern. Während der letzten Eiszeit strömte das Schmelzwasser durch das heutige Siedlungsgebiet, schüttete große Sandmassen auf und schuf zahlreiche Wasserflächen. So entstand die sog. „Wariner Mulde“ mit fünfzehn Seen im Fünf-Kilometer-Umkreis und ausgedehnten Waldflächen. Der Name WARIN taucht bereits 1178 in einer römischen Urkunde auf; 1233 wird als das Gründungsjahr angenommen, da Warin in diesem Jahr in einer Urkunde des Bischofs Brunward erwähnt wird.
Zwischen dem „Großen Wariner See“ und dem „Glammsee“ entstand auf einer slawischen Anlage ab 1229 eine Burg. Sie wurde später zum Bischofssitz umgebaut, dann Amtshaus und 1838/39 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Das Stadtwappen, zwei gekreuzte silberne Bischofsstäbe mit goldener Krümmung, belegt noch heute die dominierende Rolle der Bischofsburg. Auf dem ehemaligen Burggelände wurde das groß-herzogliche Amtsgebäude errichtet und ist in seinen Grundzügen noch heute erhalten. Im Umfeld der Burg siedelte sich das versorgende Handwerk an. Die kleine Stadt gewann wenig an Bedeutung, blieb ein Anhängsel der Burg und ein bescheidenes, freundliches Ackerbürgerstädtchen. Über Jahrhunderte waren fast alle Häuser und Ställe im Stadtgebiet rohrbedeckt. Große Feuersbrünste vernichteten immer wieder ganze Häuserreihen, ja fast die gesamte Stadt; so u.a. 1632, 1742, 1773, 1897, 1910, 1914. So organisierten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Städte ein Löschwesen für die Bürger. 17. August im Jahre 1869Die Freiwillige Feuerwehr Warin wird im Auftrage des Magistrates auf einer Versammlung, die im Hotel Eichler stattfand, gegründet. Zum Kommandeur wurde der Maurermeister Joh. Nieske und zum Stellvertreter der Zimmermeister Fust gewählt. Der Wehr gehörten 25 Mitglieder an. Am 1. September 1869 wurden die Satzungen der Wehr bestätigt, nachdem am 26. August 1869 vom Bürgerausschuss die Ausrüstungskosten in Höhe von 130 Talern bewilligt worden waren. Somit ist die Freiwillige Feuerwehr Warin eine der ältesten in Mecklenburg. 1870 – 80Das Spritzenhaus wird in dieser Zeit auf dem Kirchengelände erbaut. 1925Das erste Feuerwehrauto wurde von einem PKW „Horch" zu einem richtigen Feuerwehrauto umgebaut, damit man auch noch Schläuche, Verteiler, Beile und Spritzen mitnehmen konnte. 1942Die Wehr erhält ihr zweites Fahrzeug. Es ist ein „LF 15“. Dieses Auto kam wesentlich schneller zu Einsätzen, während des Krieges nach Wismar und Rostock. Es blieb bis 1945 in Betrieb. 1945Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau der FF unter Wehrleiter Friedrich Waage. Es ist ein schwerer Anfang, Männer gibt es kaum, viele sind gefallen, oder in Gefangenschaft. Eine Handfeuerwehrspritze ist von der Ausrüstung übergeblieben. 1989Im 120. Jahr des Bestehens der Wehr ist eine Erweiterung der Technik vorgesehen. Am 6.September wird anlässlich der Feierlichkeiten ein Tanklöschfahrzeug „TLF16“ und ein Löschfahrzeug „LF 8 - TS 8“ übergeben. Eine erforderliche Garage wird neu gebaut. 1990Die FF Warin wird Mitglied im Kreisfeuerwehrverband Sternberg. 1991Eine neue Ausrückordnung tritt in Kraft. Spreiz- und Schneidegerät, eine Motorkettensäge, 18 Feuerwehrjacken und 18 Helme werden der Wehr übergeben. Partnerbeziehungen zur FF Aukrug - Innien (Schleswig Holstein) werden aufgenommen und gepflegt. 1992Die Wehr erhält zwei Fernsprechgeräte FUG 8b-1. 1994Die FF Warin feiert 125-jähriges Bestehen. Festveranstaltung und Großfeuerwerk begeistern die Wariner. Die Wehr hat 50 Mitglieder. Sie erhält von der Stadt Warin 15 Funkmeldeempfänger. 1999Die FF Warin feiert 130 jähriges Bestehen! 2000Die Feuerwehr Warin zieht mit einem großen Umzug durch die Stadt in ihr neues Gerätehaus "Am Kirchtor" ein. Und sie erhalten einen "neuen" VRW für den bis dahin im Einsatz befindlichen alten Barkas B 1000. 2007Die Kameraden erhalten ein neues HLF20/16 auf MAN von der Firma Rosenbauer. 2009Die Freiwillige Feuerwehr Warin wird Mitglied im Katastrophenschutzzug des Landkreises Nordwestmecklenburg. Hierfür erhalten sie eine mobile Dekonterminationsanlage, verstaut auf einem Anhänger, als Zugfahrzeug dient das TLF 16/25. 2011Ein Kommandowagen auf einem Nissan Pathfinder wird durch die Stadt Warin beschaft. Damit besteht der Fuhrpark nun aus 5 Einsatzfahrzeugen. |






